Siddinghausen-Online 
Aktuelles aus der Feder vom Ortsvorsteher für Siddinghausen - Johannes Schäfers


Flüchtlinge in Siddinghausen 

"Packs Haus"  wird aktuell von 15 Syrern und einem Iraker
bewohnt. Sie werden durch den Hauspaten: Franz-Josef Schumacher betreut.

Ihren ersten Sprachunterricht durften sie durch Gerhard Helle 

und Kerstin Pöpsel erfahren: Alle sind eifrig bemüht, schnellstmöglich die deutsche Sprache zu lernen.

Ein Kind besucht unseren Kindergarten in Siddinghausen
und
zwei Kinder fahren mit den Schulbus in die Grundschule nach Büren.


Erste Kontakte zum Sportverein Siddinghausen sind bereits geknüpft.


Schön ist es zu erleben, wie dankbar sie sind, hier einen Ort der

Geborgenheit gefunden zu haben und wie selbstverständlich sie die
"Hilfe zur Selbsthilfe"
verstehen.

Ich möchte mich gleichzeitig bei allen ehrenamtlichen Helfern des Dorfes 

für die herzliche Hilfe und Aufnahme der Flüchtlinge in
Siddinghausen bedanken.

Sowie den 
Angehörigen der Familie Johannes Pack sen. für die Bereitstellung ihres
Elternhauses und deren Hilfestellungen einen herzlichen Dank.

Johannes Schäfers, Ortsvorsteher
im Dezember 2015




Zum 30. Jährigen Bühnenjubiläum gratulierte Ortsvorsteher, Johannes Schäfers dem Gründer und Vorsitzenden des Traditionsverein „Laienspielschar“ Rudolf Hillebrand und seiner Ehefrau Maria.  Er dankte ihnen für das weit über 30. Jährige Engagemet.  Sein Dank galt auch den Helfern und Akteuren hinter und auf der Bühne. Er  wünschte allen weiterhin viel Erfolg und Leidenschaft für die nächsten 30 Jahre, denn das Singsener Theater ist ein fester Bestanteil des wiederkehrenden Dorfgeschehens und weit über seine Grenzen bekannt und beliebt.


Maria u. Rudolf Hillebrand mit Ortsvorsteher Johannes Schäfers


Die Geschichte der Almebühne Singsen 1984 - 2013

Im Jahre 1983 war die Traditionsgruppe Siddinghausen mit ihrem Juxturnen weit über die Grenzen Siddinghausens bekannt und beliebt. In unserer Satzung haben wir den Erhalt alter Traditionen und Bräuche geschrieben. Da in früheren Jahren (1950-1960) von Mitgliedern des Sportvereins, des Gesangvereins und der Kolpingfamilie am 2. Weihnachtstag in Siddinghausen Theater aufgeführt wurde, haben wir überlegt, ob man diese Tradition wieder aufleben lassen sollte. Zunächst wurde erst einmal nach einem Raum Ausschau gehalten, wo man ein Theaterstück aufführen könnte. Unser damaliger Ortsvorsteher Anton Müller stellte uns die Sidaghalle zur Verfügung. Von unserer Idee erfuhr auch Vitus Wördehoff. Dieser nahm zu unserer Gruppe Kontakt auf. In dem ersten Gespräch erzählte er uns viel von dem damaligen Theaterspielen. Schon an diesem Abend haben wir ihn gefragt, ob er sich vorstellen könne, als Regisseur für uns tätig zu sein. Sofort erklärte er sich für dieses Amt bereit. In wenigen Tagen stand eine Spielschar bereit. Bei der Suche nach einem geeigneten Stück, war uns unser damaligen Pastor Ulrich Auffenberg behilflich. Aus dem früheren Theaterfundus war leider nur noch eine Leinwand vorhanden. Diese Leinwand (4x4Meter) war von dem Maler Wilhelm Struckmeier gemalt worden. Am 2. Weihnachtstag 1984 konnte unter Leitung von Vitus Wördehoff und Rudolf Hillebrand das Stück „Im Wilden Westen mit Big Berta“ vor 250 Zuschauern, mit großem Erfolg und viel Applaus aufgeführt werden.

Nun wurden wir von den Zuschauern und den Siddinghäusern ermutigt auch in Zukunft Theater zu spielen. Die Theateraufführungen sind nun aus Siddinghausen nicht mehr weg zudenken. Mittlerweile hat die Spielgemeinschaft einen eigenen Namen (Almebühne Singsen), eine eigene Bühnen-, Beleuchtung- und Tonanlage.
Viele weitere, auch bekannte Stücke wie: Das Hörrohr, Der Vetter aus Amerika, Der Meisterlügner, Wenn der Hahn kräht oder Für die Katz folgten oder werden sicherlich noch folgen.
Alle Bühnen- und Kulissenaufbauten werden von den Mitgliedern selbst erstellt. Oft helfen auch interessierte Rentner, Erwachsene und Jugendliche aus unserem Dorf. Selbst das Cafe wird in Eigenleistung hergerichtet und bewirtschaftet. Wir freuen uns immer über die Kuchenspenden und danken allen Spendern recht herzlich. An dieser Stelle möchten wir uns auch bei allen Gästen, Freunden und Unterstützern ganz herzlich bedanken.






Einwohnerversammlung in Siddinghausen gut besucht

Am 25. November 2013 fand eine Einwohnerversammlung in der Sidaghalle statt. Rund 100 Siddinghäuser folgten der Einladung des Bürgermeister Burkhard Schwuchow und dem Ortsvorsteher Johannes Schäfers.


       

Nach der Begrüßung durch den Ortsvorsteher Johannes Schäfers, stellte Bürgermeister Burkhard Schwuchow die neue Struktur der Stadtverwaltung vor, welche sich nun in fünf Abteilungen gliedert. "Ich freue mich, die neue Struktur der Verwaltung und auch ihre Arbeit heute vorstellen zu können und so für mehr Transparenz zu sorgen", schilderte das Stadtoberhaupt.


Folgende Themen standen auf der Tagesordnung:

Vorstellung des Notarztträgervereins durch die Vorsitzende Frau Dr. Enkemeier

Frau Dr. Enkemeier stellte zu Beginn die Tätigkeit des Notarztträgervereins Büren vor und verdeutlichte die enorme Bedeutung. Büren liegt für alle anderen Notarztstandorte in der Nähe, wie zum Beispiel Geseke, Salzkotten, Rüthen oder Brilon am Rand ihres Einsatzgebietes. Für jeden dieser Notarztstandorte wäre ein Einsatz in Büren mit dem weitesten Weg in ihrem Einsatzgebiet verbunden und damit auch mit den längsten Wartezeiten. Mittlerweile hat der am 01. September 2011 gegründete Verein 416 Mitglieder und 16 ehrenamtliche Notärzte aus ganz NRW, die im Jahr 2012 zu 961 Einsätze gerufen wurden. "Es ist wichtig diesen Verein fest in der Gesellschaft zu etablieren um seinen Bestand zu sichern", schildert Frau Dr. Enkemeier weiter.

Windkraft

Erläuterungen zum Flächennutzungsplan nach dem Urteil zur Windkraft
In Sachen Windkraft habe man noch keine weiterführenden Informationen. Anfang 2014 will die Stadt Büren mit dem neuen Planungsbüro Wolters Partner aus Coesfeld und dem neuen Rechtsbeistand aus der Kanzlei Wolter Hoppenberg in Hamm in das Bauleitverfahren einsteigen. Zum jetzigen Zeitpunkt kann man noch keine Aussagen dazu treffen, wo sich künftig Windvorranggebiete befinden könnten oder wo Änderungen denkbar sind, erklärt Bürgermeister, Burkhard Schwuchow. Ihm sei es aber wichtig, in diesem Zusammenhang Transparenz zu schaffen und die Bürgerinnen und Bürger aus erster Hand zu informieren. "Bei den zur Zeit beantragten Windkraftanlagen nutzen wir die Option, das Genehmigungsverfahren ein Jahr zurückzustellen", führt die zuständige Abteilungsleiterin, Marita Krause, weiter aus.

Strategische Baulandentwicklung

Zum Thema "strategische Baulandentwicklung" wurde klar, dass es aufgrund der Haushaltssituation in naher Zukunft zu keiner Erschließung neuer Baugebiete kommen wird. "Städtische Grundstücke können wir in Siddinghausen leider kaum mehr als Bauplätze anbieten, lediglich ein städtischer Bauplatz steht in Siddinghausen noch zur Verfügung. Allerdings sind noch 15 Baulücken, 6 Plätze, wo noch genauer geprüft werden muss, ob eine Bebauung möglich ist und 6 Leerstände zu verzeichnen, wenn auch alles in privatem Besitz", erläutert Marita Krause. Die Ortsteile können nicht beliebig vergrößert werden, wenn der Kern auszusterben droht.
Auch die Unterhaltung der Straßen und Anschlüsse dürfen nicht außer Acht gelassen werden, ebenso wie die Erschließungskosten bei Neubaugebieten, führt Marita Krause weiter aus.
In diesem Zusammenhang wurde auch ein neues Projekt der Verwaltung "Jung kauft Alt" vorgestellt, welches allerdings noch im Rahmen der Haushaltsberatungen vom Rat beschlossen werden muss. Hier könnten Käufer von älteren Objekten mit Förderungen rechnen.

Bericht des Ortsvorstehers

Abschließend berichtet Ortsvorsteher Johannes Schäfers über seine Tätigkeit als Ortsvorsteher und über die Projekte für deren Umsetzung er sich in den letzten eineinhalb Jahren eingesetzt hat. In seinen Schilderungen wurde einmal mehr offensichtlich, wie vielseitig die Aufgaben eines Ortsvorstehers sind. Besonders am Herzen liegen ihm hier, die weitere Stärkung des Gemeinschafts- und Vereinslebens in Siddinghausen. Nur in der Gemeinschaft  ist es möglich die Herausforderungen der nächsten Jahre erfolgreich zu meistern.  

Fragen der Einwohner

Auf die Frage, was nach dem auslaufenden Schulbetrieb mit dem Gebäude der Grundschule und der Sporthalle in Siddinghausen passieren wird, konnte noch keine konkrete Antwort gefunden werden. "Die Sporthalle ist ein wichtiges Element der Infrastruktur und soll den Vereinen weiter zur Verfügung stehen. Sie stellt ein großes Maß an Lebensqualität in einem Ort dar", erklärt Burkhard Schwuchow. Über die weitere Nutzung der Grundschule habe man sich noch keine Gedanken gemacht. Hier müsse gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern nach einer Lösung gesucht werden, führt der Bürgermeister abschließend aus.





Siddinghäuser Bürger zeigen Widerstand 

gegen Errichtung weiterer Windkraftanlagen

Wie bereits in der Bürgerversammlung im November mitgeteilt, wurde der bestehende Flächennutzungsplan für Büren durch das Oberverwaltungsgericht in Münster außer Kraft gesetzt.  Somit  können bereits gestellte Anträge zur Errichtung weiterer Windkräder auf den Mühlenberg in das Genehmigungsverfahren einfliessen. 

Der Kreis Paderborn genehmigte bereits den Bau einer neuen Anlage zu den vier bereits in Betrieb befindlichen WKA. 

Weitere auf dieser Seite des Mühlenberges sind angefragt. 
Noch im Genehmigungsverfahren befindlich ist die Planung eines Windrades auf der gegenüberliegenden Seite des Mühlenbergs.

Alle Bemühungen in der Vergangenheit durch die Interessensgemeinschaft Almetal und des Ortsvorstehers Johannes Schäfers die Lärm-Emission der vorhandenen WKA spürbar zu mindern bzw. Neubauten zu verhindern sind leider gescheitert. 

Alle Instanzen, ob der Kreis als Genehmigungsbehörde, die Bezirksregierung Detmold als überwachende Behörde, der Bund als Gesetzesgeber  und das Land NRW berufen sich auf Umsetzung bestehendes Recht.  Dieses beruht auf der Privilegierung von Windenergieanlagen im Außenbereich, die der Gesetzgeber vorgesehen hat. Erst wenn dieses Gesetz angepasst und überarbeitet wird, ist ein bessere Handhabung der Planung von WKA in Sicht. 

Prinzipiell  ist niemand  gegen erneuerbare Energien. Doch spätestens seit dem Atomunglück  in Japan, muss ein vernünftiger Konsens  zwischen Windkraft, Naturschutz und Mensch gefunden werden. Dieses sei zurzeit allerdings nicht möglich betonte Schäfers. 

Die Stadtverwaltung kann diesen Konsens zurzeit in ihrer Planungshoheit nicht finden.  Die Stadt Büren ist wie der Kreis Paderborn Getriebener durch anhängliche Klagen der Betreiber von Windenergieanlagen.  

Ergebnisse der letzen Jahre haben gezeigt, dass auch der technologische Fortschritt bei WKA weiter voran schreitet. So werden die Anlagen immer größer 
dadurch natürlich auch wirtschaftlicher, jedoch leider nicht leiser. 
(Nabenhöhen von 200 Meter und höher sind mittlerweile kein Problem mehr)

Die Siddinghäuser Bevölkerung will jetzt ihren Unmut dem Kreis gegenüber kundtun. Viele  betroffene Bürger haben die Lärmbelästigung der bestehenden Anlagen angezeigt und wehren sich gegen die Errichtung weiterer WKA auf den Mühlenberg. 
Über 83 Haushalte und 290 Personen haben bereits schriftlich widersprochen.

Der Gesetzgeber muss begreifen, dass der Bau von neuen WKA nicht einfach über die Köpfe der betroffenen Bevölkerung hinweg entschieden werden kann. 

Da die oben genannte Gesetzesänderung nicht so schnell erfolgen wird, muss lösungsorientiertes Handeln her.  Dieses  geht nur durch akzeptierbare  Mindestabstände und nicht durch schwammige Empfehlungen. 

"Bleibt weit genug von den Wohngebieten weg! " appeliert Ortsvorsteher Johannes Schäfers. Dies ist die berechtigte Forderung um die wir zurzeit kämpfen. 

Zuständig  hierfür ist die rot-grüne Landesregierung. Die behaart im Moment nur auf Einzelfallprüfung. Nur Wie geschehen denn diese Einzelfallprüfungen in der Praxis? Meist am grünen Tisch der Behörden oder Gerichte, leider weit weg vom eigentlichen Standort der WKA.

Um hier spürbar etwas ändern zu können, ist es wichtig, dass die Regierenden von den Betroffenen deren Unmut erfahren. 

Hier ist daher die Mündigkeit aller Bürger gefragt.



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